29
Jörg Meißner weiterhin Ortsvorsitzender der FDP Werne
Einigkeit und Zufriedenheit mit der Arbeit von Vorstand und Fraktion kennzeichneten den FDP-Ortsparteitag am vergangenen Freitag (22.2.) bei Ickhorn.
Vorsitzender Jörg Meißner wurde von den vierzehn anwesenden Mitgliedern einstimmig erneut zum Vorsitzenden gewählt. Auch die stellvertretende Vorsitzende Dr. Waltraud Wyborski und der Schatzmeister Christoph Berkenheide wurden im Amt bestätigt. Weiterer stellvertretender FDP-Vorsitzender wurde der neue Vorsitzende der Jungen Liberalen, Michael Szopieray. Als Beisitzer gehören dem Vorstand Dr. Wolfgang Peters, Dr. Luitger Honé, Matthias Esch, Stephan Schiwy und Marius Sendermann an. Christoph Dammermann gehört als Fraktionsvorsitzender kraft Amtes dem Vorstand an.
In seinem Rechenschaftsbericht blickte Meißner auf die Arbeit der letzten zwei Jahre zurück. Die Mitgliederzahl sei in diesem Zeitraum von 23 auf 32 gestiegen, zu vielen Themen habe die FDP in Werne Profil gezeigt und gewonnen. Spezielle Veranstaltungen wie der sportpolitische Abend und das Beachvolleyballturnier der Jungen Liberalen hätten dazu beigetragen. Christoph Dammermann zog ebenfalls eine zufriedene Bilanz der Arbeit der FDP-Ratsfraktion. Die sechs Abgeordneten hätten zu allen Sachthemen eine liberale Position erarbeitet und offensiv vertreten. Ein großer Erfolg sei der Erhalt der Weihbachschule als eigenständiges Angebot mit flexibler Übermittagbetreuung. Außergewöhnliche Zustimmung habe man auch erhalten für die Forderung, die dm-Markt-Ansiedlung am Hansaring zu ermöglichen. Das sei leider von allen anderen Fraktionen abgelehnt worden.
Kritik äußerten beide Vorsitzenden an der Amtsführung von Rainer Tappe. Seine Persönlichkeit und sein hohes Engagement für diese Stadt stünden außer Frage, betonten beide. Allerdings sei die vornehmste Aufgabe des Bürgermeisters, Ziele für die Stadt zu entwickeln und die Weichen dann in die richtige Richtung zu stellen. „Wir bearbeiten jedes einzelne Sachthema ohne einen Blick fürs große Ganze“, brachte Christoph Dammermann seine Kritik auf den Punkt.
„Ein Bürgermeister muss eine Vision für seine Stadt entwickeln und dann die Führung übernehmen. Das vermissen wir beim Amtsinhaber“, so Meißner in seiner Rede.
In der Aussprache brachten die versammelten Mitglieder ihre Zustimmung zum eingeschlagenen Kurs zum Ausdruck. Man sei überzeugt, auch bei der nächsten Kommunalwahl wieder sehr erfolgreich zu sein.
Zu Delegierten zum Kreishauptausschuss wählte der Parteitag Jörg Meißner, Dr. Waltraud Wyborski und Michael Szopieray. Christoph Dammermann soll wieder als Kreisvorsitzender vorgeschlagen werden, der auch als Delegierter zum Landesparteitag kandidieren soll. Als Delegierte zum Bezirksparteitag schlägt der Ortsverband Dagny Dammermann, Dr. Waltraud Wyborski und Christoph Dammermann vor.

…Jugendorganisation in Deutschland. Wir wollen Politik und Zeitgeschehen mitgestalten. Dabei sind Freiheit, Eigenverantwortung, Individualität und Toleranz Richtschnur für unser Handeln. Unser Leitbild ist der freie, selbst bestimmt handelnde Mensch, der für sich und andere Verantwortung übernimmt. Er vertraut in erster Linie auf seine eigene Kraft und nicht auf den Staat. Er lebt nach seinem eigenen Lebensentwurf und nicht nach den Vorgaben anderer.