“Schluss mit pauschaler Kriminalisierung von Sportschützen und Jägern”
“Nach der schrecklichen Tat in Winnenden, deren Opfer und Angehörige unser ganzes Mitgefühl haben, wird nun wieder zu Unrecht eine Diskussion über die Verschärfung des deutschen Waffenrechts geführt”, sagt Gero Bangerter, heimischer Bundestagskandidat der FDP.
Anstatt sich vornehmlich mit den in unserer oberflächlichen Gesellschaft zu findenden Gründen für derartige Taten auseinander zu setzen, würden nun aus wahltaktischen Gründen eilig und unüberlegt Maßnahmen ergriffen, die keinerlei positive Auswirkungen auf die Sicherheit in Deutschland hätten.
“Deutschland hat eines der schärfsten Waffengesetze der Welt”, konstatiert der Liberale aus Fröndenberg. “Der billige Aktionismus, der jetzt gerade von Unionspolitikern wie Angela Merkel aufgetischt wird, bringt überhaupt nichts. Unangemeldete behördliche “Hausbesuche” – im Prinzip Durchsuchungen – bei legalen Waffenbesitzern sind ein Eingriff in die Privatsphäre, den vielleicht Frau Merkel als ehemalige DDR-Bürgerin als normal empfindet; diese bringen aber keine zusätzliche Sicherheit, sondern nur Verwaltungsaufwand mit sich”, so Bangerter. “Mit der dadurch implizierten Kriminalisierung legaler Waffenbesitzer wie Sportschützen und Jägern muss endlich einmal Schluss sein.”
Statistisch bewiesen lasse sich Gewaltkriminalität nicht mit stärkerer Reglementierung legalen Waffenbesitzes reduzieren, sondern das Gegenteil sei der Fall.
“Mit schärferen Gesetzen, die nicht den illegalen, sondern ausschließlich den legalen Waffenbesitz – Jäger, Sportschützen und Waffensammler – treffen, wird der deutschen Öffentlichkeit eine Scheinsicherheit vorgegaukelt”, findet der Liberale. “Einem Staat, der immer mehr zeigt, dass er seinen Bürgern nicht vertraut, dem können die Bürger auch nicht mehr vertrauen”, so Gero Bangerter abschließend.